Mit dem Auto sind wir nach Hafling gefahren und haben vor dem Ort am Parkplatz unser Auto abgestellt. Auf dem Wanderweg Nr. 2 ging es hinab in das Tal des Sinichbaches und auf der gegenüberliegenden Seite gelangen wir zu der Fahrstraße nach Falzleben. Am Touristikbüro kann man sich entscheiden ob man auf der Forststrasse oder auf dem schattigen Weg Nr. 14 nach St. Kathrein wandern will.

Nach einer guten Stunde kamen wir zu dem kleinen romanischen Kirchlein „St. Kathrein in der Scharte“. Die gotische Apsis stammt aus dem 13. Jahrhundert und besitzt einen spätgotischen Flügelaltar (leider kann man das „Innenleben“ der Kirche nur durch eine Öffnung an der Tür besichtigen).

Eine Sage erzählt, dass in grauer Vorzeit zwei Riesen lebten, die die Absicht hatten, jeweils eine Kirche zu bauen, der eine in Hafling, der andere in Lafenn bei Mölten. Aber beide besaßen nur einen einzigen Hammer als Werkzeug, um die Steine zu bearbeiten. Notgedrungen einigten sie sich, abwechselnd den Hammer über den Bergrücken des Tschögglsberges zuzuwerfen. Der Riese vn Hafling vergaß eines Tages, den Hammer zurückzuwerfen. Der Riese aus Lafenn war daraufhin so erzürnt, dass er einen rieseigen Felsbrocken auf der Erde riss und mit aller Kraft nach dem Kathreiner Kirchlein schleuderte. Der Felsen verfehlte sein Ziel und blieb in der davorliegenden Wiese liegen und ist heute noch zu sehen.

Der Rückweg führte uns am Biotop Sulfnerweiher vorbei und wieder zurück nach Hafling.

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